Brühlsche Terrasse

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Die Brühlsche Terrasse ist ein gärtnerisches Kleinod der besonderen Art, befindet sich die Anlage doch auf ehemals militärischem Gelände, dem Elbwall der früheren Stadt- befestigung.

Ihren Namen verdankt die Terrasse dem Kabinettsminister Friedrich Augusts II., Heinrich
Graf Brühl. Dieser hatte von seinem Kurfürst 1739 erste Abschnitte des Walls als Geschenk erhalten und in den Folgejahren durch den Architekten Johann Christoph Knöffel zu einem abgeschlossenen Areal einer exklusiven adeligen Gesellschaft umgestalten lassen. Natürlich hat sich das Erscheinungsbild mit der Zeit gewandelt. Das einzige architektonische Zeugnis aus der Zeit der Neugestaltung unter Brühl ist die Sekundogenitur, die frühere Bibliothek des Grafen, deren umfangreicher Bestand von rund 62.000 Bänden durchaus vergleichbar mit denen der Universitätsbibliotheken Leipzig und Wittenberg war.

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Heute ist die Terrasse mit ihrem einmaligen Ensemble aus Gartenbau und Architektur eine der wichtigsten Flaniermeilen der Elbestadt, denn ihre Bezeichnung als »Balkon Europas« aus dem frühen 19. Jahrhundert hat an Aktualität nicht eingebüßt.

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